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Kirchenbauwerke

Brezelfenster Münster St. Georg
Brezelfenster Münster St. Georg

Wo Himmel und Erde sich berühren:

Sichtbare Zeichen von Glaubensstärke und Bürgerstolz,

Meisterleistungen mittelalterlicher Baukunst,

Zeugnisse von Glaubenszwist und Versöhnung

– all dies und doch viel mehr sind die Kirchenbauten in Dinkelsbühl...

Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Außenansicht Münster St. Georg
Außenansicht Münster St. Georg

Das Münster St. Georg, errichtet in den Jahren 1448 bis 1499 nach Plänen Nikolaus Eselers, gilt als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands. Elf Pfeilerpaare tragen ein abwechslungsreiches Kreuzrippengewölbe und formen einen Innenraum von überwältigender Harmonie. Einmalig ist das Maßwerk des südlichen Chorfensters, das „Brezenfenster“, eine Stiftung der Bäckerzunft. Die Brezen stehen für Bürgersinn und Bürgerstolz und sind noch heute sichtbares Zeichen spätmittelalterlichen „Sponsorings“

Öffnungszeiten:
09:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Sommerzeit)
09:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Winterzeit)
Kirchenführungen während der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich

Turmbesteigung Münster St. Georg:
Wunderschöner Blick auf Dinkelsbühl aus der Vogelperspektive
Mai – Oktober, Freitag, Samstag und Sonntag: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr (bei schönem Wetter)
Turmbesteigung für Gruppen nach Voranmeldung möglich (Mai - Oktober)

Das beeindruckende Münster St. Georg können Sie auch virtuell besichtigen - lassen Sie das 360-Grad-Panorama auf sich wirken!

Kirche St. Paul, Dinkelsbühl

Sankt Paulskirche
Sankt Paulskirche

Die Geschichte der "Protestantischen Hauptkirche" beginnt im Jahr 1648. Als der Westfälische Friede den Dreißigjährigen Krieg beendete, erhoben die evangelischen Dinkelsbühler die Forderung auf gemeinsame Nutzung der St. Georgskirche. Da sie aber im "Normaljahr" 1624 katholisch war, blieb sie katholisch. Die Evangelischen erhielten die Spitalkirche. In einem Sondervertrag wurde ihnen erlaubt, sich auf eigene Kosten eine größere Kirche zu bauen. Daran konnte man aber infolge der Kriegsschäden nicht denken. Die evangelische Gemeinde richtete sich, so gut es ging, in der viel zu kleinen Spitalkirche ein.
Durch die Säkularisation ging die Karmeliterkirche mit dem angebauten Kloster in den Besitz des bayerischen Staates über. Nun wurde sie verkauft. Die evangelische Kirchengemeinde erhielt 1812 die "allerhöchste Genehmigung" des Staates zum Kauf dieser Kirche. Sie sollte umgebaut werden. Aber das königliche Konsistorium in Ansbach nahm den Standpunkt ein, "daß das Geld nicht umsonst ausgegeben sein dürfe, da es der ansehnlichen Stadtgemeinde zu einer geräumigeren und schöneren Kirche verhelfen sollte".
Die Klosterkirche der Karmeliter wurde 1839 abgebrochen um Platz für den Bau der "Protestantischen Hauptkirche" zu schaffen. Sie wurde nach dem Plan des ansbachischen Civilbauinspektors Schulz im "byzantinischen Styl" errichtet. Aus der Klosterkirche stammt noch die südliche Langhauswand. Schon im Herbst 1840 waren die Grundmauern aufgeführt und das Dach gedeckt. Im Sommer 1843 wurde das Innere der Kirche vollendet.

Öffnungszeiten bitte im Pfarramt unter 09851 2319 erfragen.

Kapuzinerkirche, Dinkelsbühl

Blick vom Kloster in die Kapuzinerkirche
Blick vom Kloster in die Kapuzinerkirche

Die ehemalige Kapuzinerkirche wurde in den Jahren 1622 – 1624 erbaut. Zur selben Zeit wurde das Kloster errichtet, das in der Säkularisation 1802 aufgehoben wurde. Seit 1834 gehört die Kirche der Pfarrei St. Georg.

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober - Montag bis Donnerstag
von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Heilig-Geist-Kirche, Dinkelsbühl

Deckenfresko Heilig-Geist-Kirche
Deckenfresko Heilig-Geist-Kirche

Die Spitalkirche, 1380 als „Kirche zum Heiligen Geist und der Jungfrau Maria“ als Teil des Spitalkomplexes erbaut, ist seit dem Westfälischen Frieden das Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde. Der gotische Chor zeigt noch Fresken aus der Erbauungszeit. Der Hauptraum wurde Mitte des 18. Jahrhunderts barockisiert. Aus dieser Epoche stammt auch das für eine protestantische Kirche außergewöhnliche Deckengemälde.

Öffnungszeiten bitte im Pfarramt unter 09851 2319 erfragen. Eine virtuelle Besichtigungen können Sie mit Hilfe unserer 360-Grad-Panoramen unternehmen.

Kirche St.-Vinzenz, Segringen

Holzkreuze Friedhof Segringen
Holzkreuze Friedhof Segringen

Zwei Kilometer westlich von Dinkelsbühl liegt die Pfarrei Segringen mit dem unter Denkmalschutz stehenden, historischen Friedhof. Die Form der Holzkreuze mit den geschnitzten oder gemalten Verzierungen stammt aus der Zeit von 1800 bis 1820. Die Inschriften und Verzierungen sind aus Blattgold gefertigt.

Öffnungszeiten:
Täglich geöffnet von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

St.-Ulrichs-Kapelle, bei Sittlingen

St. Ulrichs-Kapelle - Außenansicht
St. Ulrichs-Kapelle - Außenansicht

Südlich der Stadt Dinkelsbühl auf einer Anhöhe gelegen, befindet sich die St. Ulrichs-Kapelle, eine Wallfahrtskirche zum Gedächtnis an den großen Bischof St. Ulrich. Im Jahr 1700 wurde der Grundstein als Zeugnis tiefer Frömmigkeit gelegt und nach langer Bauzeit im Jahr 1729 geweiht. Das Altarblatt des Hochaltars zeigt das sogenannte Fischwunder des Heiligen Ulrich. Symbolkraft haben auch die beiden im gleichen Voralberger Barockstil erbauten Seitenaltäre.

Öffnungszeiten:
Die Kirche ist täglich geöffnet. Sollte diese verschlossen sein, bitte gegenüber bei Familie Schürrle nachfragen.

Kirche St. Ulrich, Weidelbach

Die St. Ulrich Kirche zu Weidelbach ist eine mittelalterliche Chorturmkirche (um 1300) mit barockem Kirchenschiff  (1722). Von der romanischen Vorgängerkirche (um 1100) sind nur noch archäologische Befunde vorhanden aber rein äußerlich ist nichts mehr sichtbar. Die Kirche ist dem Heiligen Ulrich geweiht, der von 923 bis 973 Bischof von Augsburg war, und wesentlich Anteil hatte am Sieg über die Ungarn, die im 10. Jh. eingefallen waren. Der wuchtige Turm und die spätmittelalterliche Anlage im Dorfzentrum bestimmen von außen das Erscheinungsbild. Der Deutschorden hat überhaupt keinen Zweifel gelassen, wer hier das Sagen hat: Überall sind die schwarzen Kreuze auf weißem Grund deutlich erkennbar. Mit dem Westfälischen Frieden wurde die lang umkämpfte Pfarrei endgültig evangelisch-lutherisch. Im Inneren präsentiert sich mit der jüngst abgeschlossenen Generalinstandsetzung (Herbst 2014) die Kirche als ein heller, freundlicher Gottesdienstraum mit Elementen aus Barock und Gotik.

Öffnungszeiten:
Anfragen für Besichtigungen und Führungen bitte über das Pfarramt (09857 396). Für einen Blick in die Kirche oder ein wenig Zeit der Ruhe kann man sich auch an die Mesnerfamilie Röppischer wenden, die direkt neben der Kirche wohnt. Die Kirche hat einen barrierefreien Eingang und ist somit für alle sehr gut zugänglich.